www.goldverkaufen.at
Sie sind hier: www.goldverkaufen.at // News

News

Aktuelles über Gold

RSS: Gold Journal , GOLDPREIS , GOLD NEWS , Goldkurs - Aktueller Goldpreis

Der Goldpreis notiert am heutigen Freitag, dem 6. Februar 2015, um 12.00 Uhr bei 1.264 Dollar pro Feinunze. Die letzten Tage waren von hoher Volatilitt innerhalb einer Range zwischen rund 1.258 bis 1.284 Dollar geprgt, das Gold sucht aktuell seine Position.

Gold und die Deflation

Gold gilt traditionell als Absicherungsinstrument gegen inflationre Entwicklungen, doch welchen Stellenwert erhlt es eigentlich bei der nun drohenden Deflation in Europa? Schlielich fluten Zentral- und Nationalbanken die Mrkte mit absurd viel Geld, auf Zinssenkungen folgen Quantitative Easing Manahmen, wie sie jngst die EZB beschloss. Ein Nebeneffekt der Niedrigzinspolitik bei gleichzeitiger Geldmengenausweitung ist der Zinsverfall bei den Anleihen. Selbst griechische Staatspapiere, die eigentlich als Schrott gelten mssten, erreichen nur Zinsen im sehr niedrigen einstelligen Prozentbereich. In der Schweiz und in zehn Lndern der Eurozone werden inzwischen Negativzinsen auf Staatsanleihen erhoben - Banken und Unternehmen, die solche Anleihen als sichere Papiere kaufen, verlieren dabei etwas Geld (in der Schweiz werden die Anleihen aktuell mit -0,75 % verzinst). Nun mehren sich Stimmen, die auf Goldanlagen auch in deflationren Zeiten verweisen.

Studie zu Gold versus Deflation

Eine durch den Finanzmarktexperten Julian Jessop vorgestellte Untersuchung von ?Capital Economics? belegt nun, dass Gold in einem deflationren Umfeld durchaus gutes Aufwrtspotenzial besitzen kann. Das Team um Jessop hatte die Goldpreisentwicklung mit der Inflation seit den spten 1970er Jahren verglichen und festgestellt, dass es starke Aufwrtstrends beim Edelmetall auch in Phasen stark nachlassender Inflation gab. Das alte Muster Inflation = Goldaufwertung (und umgekehrt) gelte daher lngst nicht mehr, so Jessop in einem Statement von Anfang dieser Woche.

Goldpreis wird weiter steigen

Gold notiert am heutigen Mittwoch, dem 4. Februar 2015, um 11.30 Uhr 1.269 Dollar pro Feinunze und gibt damit gegenber den Hchststnden im Januar immer weiter nach. Diese hatten zu einem Kurs jenseits der 1.300 Dollar gefhrt. Auf Sicht der Quartals- und Jahrescharts knnte der gegenwrtige Preisrckgang gerade noch als Rcksetzer in einem Aufwrtstrend betrachtet werden. Jedoch wre ein deutlicher Rckfall in die Preisregion um 1.180 bis 1.230 Dollar auch nicht mehr unwahrscheinlich.

Argumente fr einen weiter steigenden Goldpreis

Es gibt Edelmetallexperten wie Martin Siegel, die unverdrossen an einen weiter steigenden Goldpreis glauben. Die fundamentalen Ereignisse sprchen dafr, so der Stabilitas-Geschftsfhrer in einem Bulletin von Anfang dieser Woche. Die Freigabe des Schweizer Franken habe ebenso einen Schock an den Mrkten ausgelst wie das EZB-Anleihenkaufprogramm und der Linksruck in Griechenland. Die Auswirkungen auf den Goldpreis waren gut zu beobachten, nach dem ?Frankenschock? etwa stieg der Preis pro Feinunze innerhalb eines Tages um 30 Dollar. Investoren betrachten die Mrkte skeptisch und wenden sich soliden Anlagen zu. Neben dem Gold, in dessen ETFs im Januar 65 Tonnen netto zuflossen, profitieren auch Immobilien davon.

Was bewirken Quantitative Easing und Griechen-Wahl?

In Bezug auf diese beiden Ereignisse ist in Wahrheit - kontrr zu Siegels Auffassung - bislang keine Auswirkung auf einen steigenden Goldpreis zu beobachten. Natrlich knnten Grospekulanten nun mit noch mehr billigem Geld unter anderem in das Gold investieren, doch das konnten sie schon seit den letzten Leitzinssenkungen der EZB. Ein QE-Programm drfte kaum Auswirkungen auf den Goldpreis haben, der drohende Grexit - der Austritt Griechenlands aus der Eurozone - bleibt abzuwarten und ist an den Mrkten aktuell kein Thema. Daher muss die Goldpreisentwicklung aktuell mit Skepsis betrachtet werden.

Goldpreis: Rckgang erwartet. Aktuell bei 1277.- US Dollar fr die Feinunze Gold

Der Goldpreis notiert am heutigen Freitag, dem 30. Januar 2015, um 20.00 Uhr bei 1.277 Dollar pro Feinunze, es hat im Verlauf des gestrigen Handelstages erheblich nachgegeben. Parallel dazu stiegen einige der internationalen Aktienindizes, unter anderem der deutsche DAX. Das Zgern der FED bei der geplanten Zinsanhebung, das auf der Sitzung vorgestern erkennbar wurde, knnte hierfr eine recht groe Rolle spielen. Die Anleger setzen nach wie vor eher auf Deflation als auf Inflation, sie brauchen Gold aktuell nicht so sehr als Inflationsschutz, auerdem steigen sie in die haussierenden Aktienmrkte ein.

Goldpreis: Rckgang erwartet

Das Analystenteam von GFMS, den Edelmetallexperten der Thomson Reuters Gesellschaft, geht von strkerem Druck auf den Goldpreis aufgrund eines Marktberschusses in 2015 aus. Eine Entspannung erwarten die Experten erst gegen Ende 2015. Die Nachfrage fr 2015 ermittelte GFMS mit 1.957 Tonnen, das Angebot mit 2.053 Tonnen. Fr das erste Halbjahr 2015 gehe man daher von einem Goldpreis bei durchschnittlich 1.180 Dollar pro Feinunze aus, im zweiten Halbjahr knne er weiter auf durchschnittlich 1.160 Dollar sinken, so die GFMS-Analyse.

Analyse der jngsten Goldpreisentwicklung

Die vorgestellte Expertise lsst hinterfragen, wieso Gold dann in den letzten Wochen so exorbitant gestiegen ist. Hierfr knnten die geldpolitischen Manahmen verschiedener Zentralbanken verantwortlich sein, bei denen es erst in jngster Zeit - praktisch in den letzten Tagen - eine Kehrtwende gegeben hatte. Bis vor rund einem Monat schien es, als ob die EZB und die Zentralbanken Englands, der Schweiz und Japans ihren geldpolitischen Kurs stabil durchhalten wrden, whrend die US-amerikanische FED sogar Zinsanhebungen angekndigt hatte. An drei Fronten gab es nun zuletzt starke Vernderungen: In der Schweiz scheiterte das Goldreferendum, anschlieend gab die SNB die Koppelung des Franken an den Euro auf. Die EZB flutete kurz darauf die Mrkte mit Geld, whrend die FED ihre Zinsanhebung zu verzgern scheint. All das bringt nun den Goldpreis unter Druck.

Goldpreis bei 1270.- US Dollar

Der Goldpreis notiert am heutigen Donnerstag, dem 29. Januar 2015, um 15.15 Uhr bei 1.270 Dollar pro Feinunze. Der Kurs gibt also sukzessive nach und nhert sich dem unteren Rand der jngst gebildeten Range, der bei 1.275 Dollar verluft. Als Hauptursache gilt das Statement der FED-Oberen nach ihrer gestrigen Sitzung.

FED: Leitzinssenkung kann warten

Die FED hat es mit einer Leitzinsanhebung nicht eilig, so viel steht nach der gestrigen Sitzung fest. Lange war auf den April 2015 spekuliert worden, nun ging aus dem gestrigen Statement von Janet Yellen hervor, dass man das Ziel hherer Zinsen ?geduldig angehen? wolle. In einem Halbsatz des Statements wurde nunmehr der Sommer 2015 fr eine Leitzinserhhung anvisiert. Das drckt naturgem den Goldkurs, denn in Edelmetalle flchten die Anleger in Erwartung einer strkeren Inflation - die bei derart niedrigen und weiter niedrig bleibenden Leitzinsen ausbleiben drfte. Zwar blicken die FED-Verantwortlichen - die Zentralbankchefs der zwlf verschiedenen US-Zentralbanken - optimistisch auf die inlndische US-Konjunktur. Jedoch steht die Weltwirtschaft dagegen, Europas EZB flutet gerade die Mrkte mit Geld. Da wre eine US-Leitzinsanhebung wirklich kontraindiziert.

Mgliche Untergrenze fr den Goldpreis

Dennoch erwarten Analysten, dass der Goldpreis vorerst kaum unter 1.250 Dollar sinkt. Die physische Nachfrage aus China hat sich zuletzt leicht verbessert, nachdem sie in 2014 um 30 Prozent gesunken waren. Wenn China und Indien mehr Gold importieren, stabilisiert das immer den globalen Preis. Die Goldproduzenten wiederum arbeiten mehrheitlich unter 1.250 Dollar kaum noch profitabel, auch das ein Grund, warum ein geringerer Goldpreis die Ausnahme bleiben drfte.

Mglicher Einfluss des FED-Statements auf den Goldpreis

Gold notiert am heutigen Mittwoch, dem 28. Januar 2015, um 14.30 Uhr bei 1.289 Dollar pro Feinunze und damit in der Mitte der zuletzt gebildeten Range zwischen rund 1.275 und 1.305 Dollar. Gestern hatte es einen Aufschwung im Gold vom jngsten Tief aus gegeben, whrend die Aktienmrkte nachgegeben hatten. Wirtschaftsdaten waren hierfr der Anlass.

Goldpreis: Zinsentscheid der FED voraus

Die FED wird am heutigen Abend nach MEZ ihre Zinsen wahrscheinlich nicht verndern, sie wird sich aber positionieren. Analysten gehen davon aus, dass ein Teil der diesjhrigen Goldrallye - immerhin ein Plus von neun Prozent seit Jahresbeginn - auf die Spekulation zurckzufhren ist, dass die FED unter Janet Yellen einen deutlichen Kontrast identifizieren muss: Die US-Konjunktur brummt nachhaltig, die USA sind inzwischen wieder die Wirtschaftslokomotive der Welt. Der globale Konjunkturausblick verdstert sich jedoch zusehends. Das lsst die FED-Spitze mit der berflligen und angekndigten Zinsanhebung, die ursprnglich an die US-Arbeitsmarktdaten gekoppelt sein sollte, zgern. Ohnehin wrde eine Zinsanhebung der FED die Diskrepanz zwischen europischer und US-amerikanischer Geldpolitik weiter drastisch verschrfen, nachdem die EZB ihre massiven QE-Manahmen angekndigt hat.

Mglicher Einfluss des FED-Statements auf den Goldpreis

Dass das FED-Statement heute Abend als wichtig zu bewerten ist, bedarf keines Kommentars. Der Zeitpunkt der ersten FED-Zinsanhebung seit der Finanzkrise 2007/2008 lsst sich immer schwerer prognostizieren, schon lange war der April 2015 anvisiert worden. Sollte die FED diesen Termin heute unterschwellig oder deutlich besttigen, drften die Mrkte nur wenig darauf reagieren. Ein spterer Zinsschritt hingegen knnte die Aktienmrkte jubeln, Gold jedoch einbrechen lassen, denn der Inflationsschutz wrde (vorlufig) gar nicht so stark gebraucht.

Goldpreis: Heutige FED-Sitzung knnte Weichen stellen

Der Goldpreis notiert am heutigen Dienstag, dem 27. Januar 2015, um 14.00 Uhr bei 1.283 Dollar pro Feinunze, es ist damit vom jngsten Hoch jenseits der 1.305 Dollar (am 22. Januar) signifikant zurckgefallen. Im Gegenzug legten die europischen Aktienmrkte nach der ffnung der Geldschleusen durch das QE-Programm der EZB eine einzigartige Rallye hin, der DAX eilte von einem Allzeit-Hoch zum nchsten. Heute Vormittag hat er erstmals wieder nachgegeben, whrend sich der Goldpreis leicht stabilisiert. Im nchtlichen Asienhandel war er unter 1.274 Dollar gefallen.

Gewinnmitnahmen belasten den Goldpreis

Schon im gestrigen US-Handel hatte es moderate Verluste beim Goldkurs gegeben, Hndler fhrten das auf Gewinnmitnahmen nach der jngsten Goldrallye zurck. Zwei weitere Grnde drften hinzukommen: Anleger setzen nach der EZB-Ankndigung von massivem Quantitative Easing auf die europischen Aktienmrkte und ziehen Liquiditt aus Gold-Futures ab, zudem wird der Dollar nicht nur gegenber dem Euro, sondern auch gegenber anderen Whrungen immer strker. Das in Dollar notierte Gold wird also in anderen Whrungen berproportional teurer. Indes muss das letzte Wort nicht gesprochen sein: Nach der Wahl in Griechenland und dem Sieg der Linken, die sofort eine kuriose Koalition mit der ebenso europakritischen Rechten einging, knnten die Anleger wieder ins Gold flchten.

Heutige FED-Sitzung knnte Weichen stellen

Am heutigen spten Nachmittag nach MEZ tagt der Offenmarktausschuss der FED, der vermutlich Signale bezglich der Anhebung der US-Zinsen liefern wird. Das drfte die Mrkte beeinflussen, nur ist die Richtung sehr schwer zu bestimmen. Die amerikanische und die europische Geldpolitik verlaufen aktuell vllig kontrr: Europa ffnet die Geldschleusen, die FED strafft ihre Manahmen. Morgen wird erkennbar sein, wie der Goldpreis darauf reagiert.

Goldpreis zum Ende der Handelswoche bei rund 1300.- US Dollar

Gold notiert am heutigen Freitag, dem 23. Januar 2015, um 13.30 Uhr bei rund 1.296 Dollar pro Feinunze, es hatte am gestrigen Abend ein Hoch bei 1.305 Dollar erreicht und gab inzwischen wieder etwas nach. Das Hoch war zweifellos wie in anderen Assetklassen durch die Ankndigung der EZB verursacht worden, knftig bis mindestens ins Jahr 2016 hinein monatlich 60 Milliarden Euro fr Anleihenaufkufe auszugeben. Diese in Europas Geldpolitik bislang einzigartige QE-Manahme hat die Mrkte ungemein beflgelt.

Aktienmrkte versus Gold am heutigen Morgen

Am heutigen Vormittag steigen die Aktienmrkte unverdrossen weiter, der Dax erklimmt inzwischen einen Hchststand nach dem anderen. Soeben hat er die noch nie erreichte Marke von 10.600 Punkten berschritten, whrend Gold leicht nachgibt. Dieser kleine Preisrckgang beim Gold ist allerdings eher als technische Reaktion zu betrachten. Die Anleger kaufen aktuell alles, was sie bekommen knnen. Das billige Geld der EZB wirkt wie eine Droge, der niemand widerstehen kann, auch Goldanleger investieren nun beherzt. Aus Sicht der Anleger gibt es zudem nach wie vor fundamentale Grnde, ins Gold zu flchten: Die Aktienmrkte steigen zwar, jedoch wirken sie extrem volatil und erwecken damit kein Vertrauen. Ebenso betrachten nchterne Analysten und Investoren die Geldschwemme der EZB mit sehr gemischten Gefhlen, denn es handelt sich schlicht um eine moderne Form des Gelddruckens. In solchen Situationen sind Edelmetalle immer gefragt.

Potenziale im Gold

Der Goldkurs steht vor wichtigen Widerstnden: 1.320 Dollar, 1.340 und 1.380 Dollar heien die Marken, die berwunden werden mssten, damit Gold weiter nachhaltig steigt. Vielleicht wird der Kurs allein durch Europas Kufer in diese Regionen getrieben, denn diese mssen sich beeilen, wenn sie Gold noch zu halbwegs erschwinglichen Preisen erwerben wollen. Der Euro-Dollar-Kurs bewegt sich schnurstracks auf die Paritt zu, in Euro wird Gold immer teurer.

Gold preis in Euro steigt um 2% nach Verkndung neuer geldpolitischen Manahmen der EZB

Der Goldpreis in Euro stieg am Donnerstag auf ein 21-Monatshoch und erreichte 1130 Euro je Feinunze, nachdem die europische Zentralbank den massenhaften Ankauf von Staatsanleihen ankndigte. Auf den Devisenmrkten sank unterdessen die Whrung der 19 Lnder beinhaltenden Eurozone.

Laut Prsident Mario Draghi beabsichtigt die EZB, bis September 2016 fr monatlich 60 Milliarden Euro Staatsanleihen sowie Wertpapiere aus dem Privatsektor anzukaufen, um damit der Gefahr einer Deflation in der Eurozone entgegenzuwirken.

Dieser Betrag bertrifft die Summe von 50 Milliarden Euro, die ein nicht namentlich genanntes Mitglied der Notenbank am Mittwoch den Medien zuspielte.

Geplant ist nur der Kauf von solchen Staatsanleihen, die im Bonittsbereich Investment Grade liegen, wodurch beispielsweise die von Griechenland ausgeschlossen sind, wo dem gegen die europische Sparpolitik wetternden Linksbndnis Syriza bei den griechischen Parlamentswahlen am Sonntag ein Wahlerfolg bevorstehen knnte. Allerdings gbe es "zustzliche Frderfhigkeitskriterien" fr weitere Lnder.

Innerhalb von 30 Minuten nach der Pressekonferenz legte der Goldpreis in Euro um 2,0%
zu, whrend die Einheitswhrung gegenber dem US-Dollar auf 1 zu 1,15 fiel, jedoch nicht das 9-Jahrestief durchbrach, auf das es in der vergangenen Woche strzte.

Der deutsche Aktienindex DAX stieg whrenddessen auf ein neues Rekordhoch.

Gold, gemessen in Dollar, berhrte kurzzeitig die Marke von 1300 USD je Feinunze, bevor es wieder leicht zurckging. Zuvor wurde dieser Preis bereits am Mittwochvormittag erreicht, als er damit noch ein 5-Monatshoch darstellte.

Im September 2012 fiel der Goldpreis in Euro noch, als der Prsident der europischen Zentralbank verkndete, "alles Notwendige zu tun", um den Euro zu erhalten, womit erstmals eine ultra-lockere Geldpolitik angedeutet wurde.

Wie Draghi nun bekanntgab, soll der zentrale Leitzins fr die Eurozone weiterhin auf dem historischen Tiefstand von 0,05 Prozent bleiben, auf den er im vergangenen September gesenkt wurde.

Wenige Tage vor dem heutigen Entscheid hob die Schweizer Nationalbank noch die Euro-Anbindung des Schweizer Frankens auf. Mit Hinblick auf die erwarteten Sttzungskufe nach amerikanischem Vorbild und der Befrchtung eines Whrungsverfalls des Euros sagte SNB-Direktoriums-Mitglied Fritz Zurbrgg gegenber der Schweizer Zeitung Blick, dass die Beibehaltung des Mindestkurses der Nationalbank tglich vermutlich mehrere Milliarden Franken gekostet htte.

Die Pressekonferenz nach der heutigen EZB-Ratssitzung begann rund zehn Minuten spter als geplant, da die Verantwortlichen offensichtlich im Aufzug der neuen 1,4 Mrd. Euro teuren EZB-Zentrale steckenblieben, die im Jahr 1999 geplant und im November 2014 erstmals bezogen wurde.

Fr weitere Informationen besuchen Sie unsere deutsche Webseite: www.bullionvault.de

Gold und andere Edelmetalle

Der Goldpreis notiert am heutigen Donnerstag, dem 22. Januar 2015, um 14.00 Uhr bei 1.290 Dollar pro Feinunze. Es hat gegenber dem gestrigen Hoch von deutlich ber 1.300 Dollar wieder leicht nachgegeben, whrend die Aktienmrkte unverdrossen steigen. Dennoch ergibt sich im greren Mastab ein kongruentes Bild: Die Edelmetalle und die Aktienmrkte steigen gleichermaen. Am heutigen Donnerstag drfte die EZB mit einer weiteren QE-Manahme die europischen Geldschleusen ffnen. Was dann passiert, gilt als spannend.

Die Schweiz und das Gold

Ein bemerkenswerter Hintergrund fr den steigenden Goldkurs ergibt sich aus dem schwachen Euro, in dieser Whrung kostet Gold nun auch richtig viel Geld (gestern waren es bei 1.300 Dollar rund 1.122 Euro). Die Zuflsse in Gold-ETFs halten unvermindert an, und das hat direkt etwas mit dem schwachen Euro zu tun. Seit die SNB (Schweizer Nationalbank) vorige Woche die Bindung an den Euro aufgegeben hat, sind allen Gold-ETFs knapp 38 Tonnen zugeflossen, allein gestern waren es 11,7 Tonnen. Die IWF-Meldung ber eine schwchelnde Weltkonjunktur trug das Ihrige zum Goldpreisanstieg bei. Dabei rechnen die Analysten vom Internationalen Whrungsfonds damit, dass sich das Wachstum alsbald in nahezu allen Staaten der Welt auer in den USA abschwcht.

Gold und andere Edelmetalle

Nicht nur das Gold steigt, in seinem Fahrwasser haben auch andere Edelmetalle preislich deutlich zugelegt. Das betrifft Silber, Platin und Palladium in jeweils unterschiedlichem Ausma. Gold hat Platin preislich wieder berholt und ist aktuell pro Feinunze rund 20 Dollar teurer. Wenn die EZB heute die Geldschleusen ffnet, knnte der Euro nochmals unter Druck geraten, die Shortpositionen auf EUR/USD wurden durch die Hndler schon krftig aufgestockt. Eigentlich msste das in Europa die Goldkufe etwas eindmmen, denn in Euro wrde das Edelmetall nochmals teurer. Nheres wissen wir am heutigen Abend.

Goldpreis bei rund 1300.- US Dollar

Der Goldpreis notiert am heutigen Mittwoch, dem 21. Januar 2015, um 12.45 Uhr bei 1297.- Dollar pro Feinunze und setzt damit seinen Aufwrtstrend der letzten Wochen unvermindert fort. Inzwischen hat der Kurs den Bereich einer Konsolidierungsphase erreicht, die zwischen April bis September 2014 bestanden hatte. Hier knnte die Kursentwicklung zunchst stoppen.

Ursachen fr die Goldpreisentwicklung

Ein wenig verwundert die anhaltende Rallye im Gold, denn die Aktienmrkte steigen parallel dazu. Jedoch ist der Zusammenhang - sinkender Aktienmarkt = steigender Goldpreis und umgekehrt - nicht immer so einfach herzustellen. Es gibt auch aus sich selbst getriebene Rallyes in einzelnen Assets: Jeder Anleger sieht die steigenden Preise und springt auf den fahrenden Zug auf, die Rallye verstrkt sich selbst. Das belegen die Berichte ber verstrkte Zuflsse in Gold-ETFs, die unmittelbar nach der IWF-Prognose zum Wirtschaftswachstum 2015 erfolgt waren. Der Internationale Whrungsfonds senkte seine Erwartungen um 0,3 % aufn nunmehr 3,5 %, Anleger flchteten prompt ins Gold, das ja soeben im Steigen begriffen ist.

Neue Weichenstellung ab morgen

Am morgigen Donnerstag wird die EZB bekannt geben, inwieweit sie zu einer Erweiterung ihrer QE-Programme bereit ist. Das Quanitative Easing, also Anleiheaufkufe von Eurostaaten, gilt als moderne Art des Gelddruckens, nachdem weitere Zinssenkungen in der Eurozone nicht mehr mglich sind. Der Leitzins notiert schon fast bei null. EZB-Chef Mario Draghi ist ein Verfechter expansiver Geldpolitik und setzt vollstndig auf QE. Die Auswirkungen auf den Goldpreis sind noch nicht ganz klar, jedoch steigt er unter Umstnden nochmals deutlich an - ebenso wie wahrscheinlich die europischen Aktienindizes.

Quelle: Gold-Journal.de